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	<title>a@ä &#187; Reisen</title>
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	<description>aykanb@äthiopien ... ein Jahr in Ostafrika</description>
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		<title>Kurzer Zwischenbericht</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 17:20:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aykan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ostafrika]]></category>
		<category><![CDATA[reise]]></category>

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		<description><![CDATA[seit 18 Tagen bin ich nun schon in Ostafrika unterwegs. Ich habe vier Laender (Kenia, Uganda, Ruanda und Tansania) bereist und habe mit Bussen 3.513 km zurueckgelegt. Jetzt bin ich in Tansania und reise am Montag mit dem Zug nach Daar es Salaam weiter. Wenn es mein Budget zulaesst mache ich noch einen Ausflug nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>seit 18 Tagen bin ich nun schon in Ostafrika unterwegs. Ich habe vier Laender (Kenia, Uganda, Ruanda und Tansania) bereist und habe mit Bussen <strong>3.513</strong> km zurueckgelegt. Jetzt bin ich in Tansania und reise am Montag mit dem Zug nach Daar es Salaam weiter. Wenn es mein Budget zulaesst mache ich noch einen Ausflug nach Sansibar.</p>
<p><strong>Nairobi (Kenia): </strong><em>hektisch, warm, westlich</em>. Fand ich wenig spektakulaer, da ich dort ja schon zwei Wochen zum Zwischenseminar war und Nairobi und Mombasa schon gesehen habe. Dort werde ich aber bald meine Safari im Masai Mara National Park machen und ausserdem moechte ich noch Lamu und Mombasa, am indischen Ozean, sehen.</p>
<p><strong>Kampala (Uganda</strong>). <em>sehr freundliche Menschen, guenstig, heiss</em>.  In Entebbe habe ich einen Zoo besucht und war in einem botanischen Garten. Kampala hat sehr viele interessante Sehenswuerdigkeiten. Weil ich unvorsichtig war, wurden mir im Hostel aber 150 Euro geklaut. Das reisst ein riesen Loch in meine Reisekasse.<br />
Wenn Zeit bleibt, moechte ich dort noch einmal hinfahren, weil man dort guenstig Schimpansen (meine Lieblingstiere) sehen kann!</p>
<p><strong>Ruanda</strong>. <em>sauber (da Plastiktueten verbiten wurden!), teuer, mehr als nur Gedenksstaetten zum Genozid</em>. Auch wenn ich es Abends unheimlich fand auf den Strassen herumzulaufen, so soll es eine der sichersten Staedte in Afrika sein.<br />
Das Kigali Memorial Center informiert nicht nur ueber ueber den Genozid in Ruanda (1994, eine Million Tote in 100 Tagen), sondern blickt auch auf andere Voelkermoerde, sondern erklaert auch wie man diese verhindern kann: Hinsehen, Hinhoeren und den Mund aufmachen!</p>
<p><strong>Tansania</strong>. Der erste Eindruck ist richtig positiv. Auch wenn es teurer als Uganda ist, scheinen die Menschen hier auch sehr freundlich und hilfsbereit zu sein.</p>
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		<title>Viele Tote bei zwei Bombenanschlägen in Uganda</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 13:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aykan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ostafrika]]></category>
		<category><![CDATA[anschlag]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Bei zwei Bombenanschlägen in Uganda sind mindestens 64 Menschen getötet und 65 verletzt worden. Das bestätigte die Polizei. Ihren Angaben zufolge detonierten beide Sprengsätze in der Hauptstadt Kampala &#8211; einer in einem Rugby-Club, der andere in einem [aethiopischen] Restaurant.&#8221; tagesschau.de
Gestern Nacht habe ich davon schon im Hostel erfahren. Wahrend der ersten Halbzeit war ich noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Bei zwei Bombenanschlägen in Uganda sind mindestens 64 Menschen getötet und 65 verletzt worden. Das bestätigte die Polizei. Ihren Angaben zufolge detonierten beide Sprengsätze in der Hauptstadt Kampala &#8211; einer in einem Rugby-Club, der andere in einem [aethiopischen] Restaurant.&#8221; <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/uganda102.html">tagesschau.de</a></p></blockquote>
<p>Gestern Nacht habe ich davon schon im Hostel erfahren. Wahrend der ersten Halbzeit war ich noch im Stadtzentrum und habe mir das Spiel angesehen. Weil ich muede war bin ich dann zurueck ins Hostel gefahren.</p>
<p>Kurz vor Ende des Spiels habe ich dann von einer Backpackerin erfahren, dass es Bombenschanschlage gab. Auf twitter haben gleich mehrere Personen darueber geschrieben, es gab aber noch keine bestaetigte Quelle. Kurze Zeit spaeter hiess es dann, dass Reuters dies bestaetigt. Erst hiess es, dass es um die 20 Verletzte gab,  heute lese ich, dass es sich um 64 Tote und 65 Verletzte handelt.</p>
<p>Macht euch keine Sorgen, denn mir geht es (auch wenn ich geschockt bin) gut. Ich bin grad im Stadtzentrum und meiner Einschaetzung nach, sind geringfuegig weniger Menschen auf der Strasse als sonst ueblich. Die Botschaft raet &#8211; wie immer &#8211; Menschenansammlungen zu meiden.</p>
<p>Heute Nacht oder morgen frueh, je nachdem ob es eine Busverbindung gibt, fahre ich dann nach Kigali (Ruanda) weiter.</p>
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		<title>Beginn Ostafrikareise</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 09:09:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aykan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ostafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
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		<description><![CDATA[Hallo ihr lieben,
seit einer halben Ewigkeit habe ich mich nicht mehr gemeldet. &#8211; Dabei ist so viel passiert. Vier Tage war ich mit dem Bus unterwegs, nun bin ich endlich in Nairobi angekommen. Die Fahrt war ganz schoen anstregend und hat mich zu schaffen gemacht. Der erste Teil der Strecke von Addis nach Moyale (so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo ihr lieben,</p>
<p>seit einer halben Ewigkeit habe ich mich nicht mehr gemeldet. &#8211; Dabei ist so viel passiert. Vier Tage war ich mit dem Bus unterwegs, nun bin ich endlich in Nairobi angekommen. Die Fahrt war ganz schoen anstregend und hat mich zu schaffen gemacht. Der erste Teil der Strecke von Addis nach Moyale (so heisst die Grenzstadt im Sueden Aethiopiens) war echt gut ausgebaut.</p>
<p>Dafuer war der zweite Teil umso schlimmer. In der LKW Kabine bin ich dann weiter bis nach Nairobi gefahren. Es handelt sich hierbei um eine Schotterpiste, bei der man ganz schoen durchgeruettelt wird. Heute habe ich nichts grossartiges vor. Weil Sonntag ist, kann ich die Zeit leider nicht nutzen um mir ein Visum fuer Uganda zu beantragen.</p>
<p>Das werde ich dann morgen machen muessen. Ich bin aber sowieso total muede und habe da jetzt keinen Nerv zu. Wenn alles klappt, kommt mich ein aethiopischer Freund zu besuchen. Er moechte dieselbe Strecke wie ich abfahren und dann machen wir hier gemeinsam Urlaub.</p>
<p>Ich melde mich dann spaeter nochmal. Liebe Gruesse euer Aykan</p>
<p>ps lest bitte auch was ich twittere (<a href="http://twitter.com/aykanb">http://twitter.com/aykanb</a>). Mit dem Handy kann ich dann schnell mal unterwegs schreiben wo ich bin, zum bloggen habe ich oft keine Zeit.</p>
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		<title>Arba Minch / Awassa</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 15:56:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aykan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Kaum zu glauben aber wahr, ich hatte schon wieder frei. Freie Zeit will genutzt werden, also fand ich mich am Sonntagmorgen [2. Mai] letzter Woche mit meinem Mitbewohner in einem geliehenen Auto wieder.&#8221; (Blog meines Mitbewohners, der nicht so faul wie ich ist und deutlich mehr geschrieben hat   )
Zur Abwechslung bin ich mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Kaum zu glauben aber wahr, ich hatte schon wieder frei. Freie Zeit will genutzt werden, also fand ich mich am Sonntagmorgen [2. Mai] letzter Woche mit meinem Mitbewohner in einem geliehenen Auto wieder.&#8221; (<em><a href="http://arnesell.blog.de/2010/05/19/arba-minch-8623615/">Blog meines Mitbewohners</a>, der nicht so faul wie ich ist und deutlich mehr geschrieben hat <img src='http://www.aykanb.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </em> )</p></blockquote>
<p><a href="http://www.aykanb.de/wp-content/uploads/2010/05/IMG_5605.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-291" title="IMG_5605" src="http://www.aykanb.de/wp-content/plugins/autothumb/image.php?src=/wp-content/uploads/2010/05/IMG_5605-300x225.jpg&amp;aoe=1&amp;q=100&amp;w=300&amp;h=225&amp;hash=6e843d9581372743f28a567b286a89a7" alt="" /></a>Zur Abwechslung bin ich mal nicht geflogen, &#8211; nein ich bin auch nicht im Luxus-Reisebus mit Klimaanlage gereist, ich war nämlich im Auto (Dahaitsu Rocky, für Autokenner) unterwegs. Mein Mitbewohner hat das Auto einer Kollegin bekommen und damit sind wir in den Süden nach Arba Minch und Awassa gefahren.</p>
<p>Die Fahrt war relativ anstrengend &#8211; kein Wunder waren wir auch 12 Stunden unterwegs. Das Auto hat einen niedrigen Radstand (<em>was auch immer das heißen soll</em>) weshalb man jedes Schlagloch spürt.  Auf dem Hinweg haben wir aber ständig kurze Stopps eingelegt und sind absichtlich durch größere Pfützen gefahren, habe viele Pinkelpausen (&#8220;Panorama-Pissen&#8221;) gemacht und haben uns an Lianen gehängt ^^.<a href="http://www.aykanb.de/wp-content/uploads/2010/05/IMG_5722.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-292" title="IMG_5722" src="http://www.aykanb.de/wp-content/plugins/autothumb/image.php?src=/wp-content/uploads/2010/05/IMG_5722-e1274283239704-225x300.jpg&amp;aoe=1&amp;q=100&amp;w=225&amp;h=300&amp;hash=45e1990f027c6c10346bc2c5bca72c9b" alt="" /></a></p>
<p>In Arba Minch sind wir relativ günstig untergekommen. Am ersten Abend haben wir auch gleich leckeren Fisch gegessen. &#8211; Auch wenn ich einen ganzen Fisch, samt Augen, Flossen und Gräten dann doch ein wenig eklig fand. Am nächsten Morgen haben wir einen Besuch in den Nechisar (bedeutet so viel wie &#8220;weißes Gras&#8221;) National Park geplant.</p>
<p>Dabei trafen wir auf eine Französin, wodurch sich die Kosten noch einmal reduzierten. Weil es in der Nacht zuvor so stark geregnet hatte, konnte man den Park nur per Boot erreichen. Alleine der Weg bis zur Bootsanlegestelle war schon Abenteuer genug. Einmal sind wir stecken geblieben, nach kurzer Zeit ging es dann aber weiter (nachdem Arne die &#8220;Differentialsperre&#8221; aktiviert haben). Auf dem Weg dorthin haben wir Paviane gesehen!</p>
<p>Im Nationalpark sind wir in einer Affenhitze gewandert. Erst sahen wir gar keine Tiere. Zur Überraschung traf ich meine Arbeitskollegin mit einer Freundin von ihr im Park.  Nach gefühlten drei Stunden (tatsächlich waren es vielleicht 1-2 Stunden) sahen wir dann erste Zebras. Wir schlichen uns langsam an um sie nicht zu verscheuchen. Nach einigen Tieren sahen wir dann ganze Herden mit drei/vier Einzeltieren.</p>
<p><a href="http://www.aykanb.de/wp-content/uploads/2010/05/P1100186.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-293" title="P1100186" src="http://www.aykanb.de/wp-content/plugins/autothumb/image.php?src=/wp-content/uploads/2010/05/P1100186-300x225.jpg&amp;aoe=1&amp;q=100&amp;w=300&amp;h=225&amp;hash=9c8eb38cc7228e2e23c581d63b955e32" alt="" /></a>Zebras sind schon beeindruckende und schöne Tiere. Außerdem sahen wir eine Gazellenart. Bei dieser kleinen Safari habe ich mich schon richtig auf meine Ostafrika Tour gefreut, mit der es in knapp einem Monat &#8211; wenn die Sommerferien sind &#8211; losgeht.</p>
<p><a href="http://www.aykanb.de/wp-content/uploads/2010/05/P1100048.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-290" title="P1100048" src="http://www.aykanb.de/wp-content/plugins/autothumb/image.php?src=/wp-content/uploads/2010/05/P1100048-300x225.jpg&amp;aoe=1&amp;q=100&amp;w=300&amp;h=225&amp;hash=2f9439f74806e36e5e94e351ca98eeeb" alt="" /></a>Auf dem Rückweg sind wir zum sogenannten Krokodilmarkt gefahren. Das ist eine Stelle an der sich viele Krokodile anfinden und an die man richtig nah heranfahren kann! Zudem gab es dort Nilpferde und Pelikane.</p>
<p>Am nächsten Tag sind wir dann weiter nach Awassa gefahren. Dort gab es zum Glück einen Geldautomaten (der auch funktionierte, was nicht selbstverständlich ist!!!), wir hatten unser Budget einfach zu knapp berechnet, und so konnten wir wieder leckeren Fisch essen und Geld ausgeben <img src='http://www.aykanb.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Awassa ist meiner Ansicht nach ordentlicher, übersichtlicher &#8211; weil kleiner und generell einfach schöner. Städte direkt am See haben etwas faszinierendes. Am Mittwoch ging es dann wieder zurück nach Addis. Auf dem Weg dorthin sind wir am Langano vorbeigefahren. Dies ist einer der wenigen Seen in Äthiopien in denen man unbedenklich, aufgrund fehlender Billharziose, schwimmen kann.<a href="http://www.aykanb.de/wp-content/uploads/2010/05/P1100470.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-294" title="P1100470" src="http://www.aykanb.de/wp-content/plugins/autothumb/image.php?src=/wp-content/uploads/2010/05/P1100470-300x225.jpg&amp;aoe=1&amp;q=100&amp;w=300&amp;h=225&amp;hash=f395552d3cd057997295c4e1fd9c91b0" alt="" /></a><a href="http://www.aykanb.de/fotos/?album=all&amp;gallery=10"><em><br />
Alle Bilder gibt es wie immer in meiner Fotogalerie</em></a>.</p>
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		<title>Bahir Dar und Gondar</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 14:07:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aykan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[bahir dar]]></category>
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		<category><![CDATA[reise]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor kurzem habe ich Besuch von David aus Israel bekommen. Zusammen mit Arne sind wir in den Norden gereist. In Bahir Dar war ich bereits vor einem halben Jahr. In Gondar allerdings noch nicht.
David und ich bei seiner Abreise am Flughafen in Addis Abeba. &#8211; Ja ich war zu diesem Zeitpunkt sehr müde und musste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem habe ich Besuch von David aus Israel bekommen. Zusammen mit Arne sind wir in den Norden gereist. In Bahir Dar war ich bereits vor einem halben Jahr. In Gondar allerdings noch nicht.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.aykanb.de/wp-content/uploads/2010/04/111_3149.jpg"><img class="size-medium wp-image-275 aligncenter" title="David &amp; Ich am Flughafen" src="http://www.aykanb.de/wp-content/plugins/autothumb/image.php?src=/wp-content/uploads/2010/04/111_3149-300x225.jpg&amp;aoe=1&amp;q=100&amp;w=300&amp;h=225&amp;hash=b5b7fc6f0f3768bdd97cfc234524ec72" alt="" /></a><em>David und ich bei seiner Abreise am Flughafen in Addis Abeba. &#8211; Ja ich war zu diesem Zeitpunkt sehr müde und musste am nächsten Tag auch noch arbeiten <img src='http://www.aykanb.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p>Weil ich zu faul bin einen ausführlichen Bericht zu schreiben, verweise ich einfach auf <a href="http://bergy89.blogspot.com/2010/04/urlaub-in-kusch.html">seinen Blog</a> und auf sein <a href="http://picasaweb.google.com/bergyinIsrael/Afrika2010#">Fotoalbum</a>. Bei Fragen meldet euch einfach ^^.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.aykanb.de/wp-content/uploads/2010/04/111_2675.jpg"><img class="size-medium wp-image-276 aligncenter" title="111_2675" src="http://www.aykanb.de/wp-content/plugins/autothumb/image.php?src=/wp-content/uploads/2010/04/111_2675-300x225.jpg&amp;aoe=1&amp;q=100&amp;w=300&amp;h=225&amp;hash=f181ff05e7d11f4c640c5d27b06b60d1" alt="" /></a></p>
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		<title>Harar</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 14:02:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aykan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
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		<description><![CDATA[Von Samstag morgen bis Montag abend waren meine Arbeitskolleginnen und  ich in der muslimisch geprägten Stadt Harar, im Osten des Landes. Äthiopische Muslime betrachten sie als viert-heiligste Stadt (nach Mekka, Medina und Jerusalem). Zudem sagt man, dass es die Stadt der 90 Moscheen sein soll (wovon viele davon nur kleine Gebetsplätze sind).
Die Reise begann Samstag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Samstag morgen bis Montag abend waren meine Arbeitskolleginnen und  ich in der muslimisch geprägten Stadt Harar, im Osten des Landes. <a title="Enge, verwinkelte Gassen prägen das Stadtbild." rel="lightbox[]" href="http://www.aykanb.de/wp-content/gallery/harar/IMG_7455.jpeg"><img class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="http://www.aykanb.de/wp-content/gallery/harar/thumbs/thumbs_IMG_7455.jpeg" alt="Enge, verwinkelte Gassen prägen das Stadtbild." /></a>Äthiopische Muslime betrachten sie als viert-heiligste Stadt (nach Mekka, Medina und Jerusalem). Zudem sagt man, dass es die Stadt der 90 Moscheen sein soll (wovon viele davon nur kleine Gebetsplätze sind).</p>
<p>Die Reise begann Samstag am frühen morgen. Der Tag fing gleich stressig an. Erst wollte ich nicht so recht aufstehen, weil ich noch sehr müde war. Dann<a title="Das ist eine kleiner Fokker 50 Maschine." rel="lightbox[]" href="http://www.aykanb.de/wp-content/gallery/harar/IMG_7447.jpeg"><img class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="http://www.aykanb.de/wp-content/gallery/harar/thumbs/thumbs_IMG_7447.jpeg" alt="Fokker 50" /></a> bekam ich einen Anruf, dass der Taxifahrer, der uns zum Flughafen bringen sollte, Probleme habe das Auto zu starten. Letzendlich hat es dann doch geklappt (zum Glück!). Kurze Zeit später saßen wir dann in einem kleinen Flugzeug mit insgesamt 52 Sitzplätzen. Es handelte sich um eine Fokker 50, mit einem richtigen Propeller, was mal was anderes war und unheimlich aufregend war (Turbulenzen gab es &#8211; wider erwarten &#8211; kaum).</p>
<p>Wir landeten in Dire Dawa, der zweitgrößten Stadt Äthiopiens. Von dort wurden wir in einem kleinen Mininbus nach Harar gefahren. Nach einer Stunde fahrt sind wir angekommen. Unser Hotel war ganz angenehm und soll wohl das beste Hotel der Stadt gewesen sein. Die Übernachtung in einer großen Suite mit zwei king-size Betten kostete umgerechnet 15 €.</p>
<p>Gleich nach der Ankunft erkundeten wir die Stadt. Das Wetter war kalt und es regnete immer wieder. Ich habe mir sagen lassen, dass es dort eigentlich hätte wärmer sein sollen, zumal es einige hundert Meter tiefer als Addis <a title="Harar soll die Stadt der 90 Moscheen sein." rel="lightbox[]" href="http://www.aykanb.de/wp-content/gallery/harar/IMG_7472.jpeg"><img class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="http://www.aykanb.de/wp-content/gallery/harar/thumbs/thumbs_IMG_7472.jpeg" alt="Harar soll die Stadt der 90 Moscheen sein." /></a>Abeba ist. Das besondere an der Altstadt ist die Stadtmauer. Zugang erhält man über die sechs Stadttore, wovon man mindestens eine mit Autos bzw. kleinen Tuk-Tuks befahren kann.</p>
<p>Die Atmosphäre ist eine ganz andere. Man geht durch enge verwinkelte  Gassen, kann teilweise in die Vorhöfe hineinschauen, hört den Ruf des Muezzins und alles kam mir ein kleines bisschen familiärer vor. Mit der drei Millionen Einwohner Stadt Addis kaum zu vergleichen. Alles kann man auch gut zu Fuß erkunden und statt Autos findet man viele drei-reifige Tuk-Tuks vor.</p>
<p>Abends haben wir den &#8220;Hyänen Mann&#8221; besucht. Es gibt zwei Hyänen Männer in der Stadt, welche mit bloßer Hand gezähmte, aber wilde, Hyänen füttert. <a title="Der Hyänen Mann füttert Hyäenen mit der bloßen Hand!" rel="lightbox[]" href="http://www.aykanb.de/wp-content/gallery/harar/IMG_7640.jpeg"><img class="ngg-singlepic ngg-right alignright" src="http://www.aykanb.de/wp-content/gallery/harar/thumbs/thumbs_IMG_7640.jpeg" alt="Der Hyänen Mann füttert Hyäenen mit der bloßen Hand!" /></a>Wenn man mutig war, durfte man diese auch selbst füttern. Ich habe dies nicht getan.</p>
<p>Am letzten Tag verließen wir Harar und fuhren einige Kilometer weiter in den Westen, an die Grenze zu Somalia. Dort besuchten wir das &#8220;Babile Elephant Sanctuary&#8221; und wollten dort echte Elefanten sehen. Also standen wir früh morgens auf, und starteten unsere Reise um 6 Uhr. Leider hatten wir ein wenig pech und bekamen keinen lebenden Elefanten zu gesicht, dafür aber ein totes Tier. Dieses wurde wohl von einem der Bewohner, welche im Naturschutzgebiet leben, getötet. Die Umstände sind noch nicht klar, der Jäger hat aber wohl eine hohe Strafe (Gefängnis) zu erwarten, weil es nur noch knapp 90 Exemplare gibt und diese deswegen unter Artenschutz stehen.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="&quot;Stackbucks Coffee&quot; ;-) (Harar baut wohl Kaffee für Starbucks an )" rel="lightbox[]" href="http://www.aykanb.de/wp-content/gallery/harar/IMG_7523.jpeg"><img class="ngg-singlepic ngg-none   aligncenter" src="http://www.aykanb.de/wp-content/gallery/harar/thumbs/thumbs_IMG_7523.jpeg" alt="Stackbucks Coffee House" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a rel="lightbox[]" href="http://www.aykanb.de/wp-content/gallery/harar/IMG_7663.jpeg"><img class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="http://www.aykanb.de/wp-content/gallery/harar/thumbs/thumbs_IMG_7663.jpeg" alt="Kamele auf dem Weg zu den Elefanten" /></a></p>
<p>Stattdessen sahen wir einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kleiner_Kudu">kleinen Kudu</a> [sieht ein bisschen aus wie ein Zebra, allerdings hat es weniger Streifen, zudem ist es braun - nicht schwarz und gehört zu der Gattung der Antilopen.], eine Schildkröte, zahlreiche Mistkäfer, diverse Riesen-Ameisen (hier nennt man sie &#8220;Gundans&#8221;) und schön zwitschernde Vögel. Unterwegs sahen wir auch dutzende Kamele, welche wohl zum Kamel-Markt in Babile gebracht wurden.</p>
<p><a href="http://www.aykanb.de/fotos/?album=all&amp;gallery=9"><em>Noch mehr Bilder wie immer in der Fotogallerie.</em></a></p>
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		<title>Tagesausflug: Lake Wenchi</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 07:47:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aykan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Addis Abeba]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
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		<description><![CDATA[Letzten Samstag waren Carolina, Arbeitskollegen von ihr und ich am Kratersee Lake Wenchi. Das ganze war mehr oder weniger eine spontane Aktion, weshalb wir vieles einfach unterwegs oder vor Ort organisiert haben.
Lake Wenchi ist rund 135 km von Addis Abeba entfernt. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist man in etwa drei Stunden unterwegs. Dort angekommen merkt man, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzten Samstag waren Carolina, Arbeitskollegen von ihr und ich am Kratersee Lake Wenchi. Das ganze war mehr oder weniger eine spontane Aktion, weshalb wir vieles einfach unterwegs oder vor Ort organisiert haben.<a rel="lightbox[]" href="http://www.aykanb.de/wp-content/gallery/lake-wenchi/lake wenchi 057.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-none  alignright" src="http://www.aykanb.de/wp-content/gallery/lake-wenchi/thumbs/thumbs_lake wenchi 057.jpg" alt="Weitansicht" /></a></p>
<p>Lake Wenchi ist rund 135 km von Addis Abeba entfernt. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist man in etwa drei Stunden unterwegs. Dort angekommen merkt man, dass man relativ hoch ist (3,386 m), weil die Luft so dünn ist und man viel schneller aus der Puste ist (2400 m sind wir von Addis ja schon gewohnt.).</p>
<style type="text/css">#map_1 {padding: 0; margin: 0;}</style><div id="map_1" style="width:450px; height:300px; overflow:hidden; padding:0px;"><script type="text/javascript" src="http://www.openlayers.org/api/OpenLayers.js"></script><script type="text/javascript" src="http://www.openstreetmap.org/openlayers/OpenStreetMap.js"></script><script type="text/javascript">/* <![CDATA[ */jQuery(document).ready(function($) { map = new OpenLayers.Map ("map_1", {            controls:[              new OpenLayers.Control.Navigation(),              new OpenLayers.Control.PanZoom(),              new OpenLayers.Control.Attribution()              ],          maxExtent: new OpenLayers.Bounds(-20037508.34,-20037508.34,20037508.34,20037508.34),          maxResolution: 156543.0399,          numZoomLevels: 19,          units: "m",          projection: new OpenLayers.Projection("EPSG:900913"),           displayProjection: new OpenLayers.Projection("EPSG:4326")      } );var layerMapnik = new OpenLayers.Layer.OSM.Mapnik("Mapnik");var layerTah    = new OpenLayers.Layer.OSM.Osmarender("Osmarender");var layerCycle  = new OpenLayers.Layer.OSM.CycleMap("CycleMap");map.addLayers([layerMapnik, layerTah, layerCycle]);map.addControl(new OpenLayers.Control.LayerSwitcher());    function osm_getTileURL(bounds) {        var res = this.map.getResolution();        var x = Math.round((bounds.left - this.maxExtent.left) / (res * this.tileSize.w));        var y = Math.round((this.maxExtent.top - bounds.top) / (res * this.tileSize.h));        var z = this.map.getZoom();        var limit = Math.pow(2, z);        if (y < 0 || y >= limit) {            return OpenLayers.Util.getImagesLocation() + "404.png";        } else {            x = ((x % limit) + limit) % limit;            return this.url + z + "/" + x + "/" + y + "." + this.type;        }    }var lonLat = new OpenLayers.LonLat(38.73205,9.03386).transform(map.displayProjection,  map.projection);map.setCenter (lonLat,7);var pois = new OpenLayers.Layer.Text( "Markers",        { location:"http://www.aykanb.de/wp-content/wenchi.txt",          projection: map.displayProjection        });map.addLayer(pois);});/* ]]&gt; */ </script></div>
<p>Gegen Mittag sind wir dort angekommen und ich war von der Landschaft beeindruckt. Dieser Ort strahlt eine ungewohnte aber sehr angenehme Ruhe aus. Es waren kaum Touristen dort und man konnte den See mit seiner tollen Umgebung genießen.<a rel="lightbox[]" href="http://www.aykanb.de/wp-content/gallery/lake-wenchi/lake-wenchi-124_0.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="http://www.aykanb.de/wp-content/gallery/lake-wenchi/thumbs/thumbs_lake-wenchi-124_0.jpg" alt="Mit solchen Booten bewegt man sich fort." /></a></p>
<p>Erstaunt war ich anfangs, als ich im Ticket Office las, dass es ein Öko-Tourismus Projekt sei und von der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/GTZ">GTZ</a> (der deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit) mit aufgebaut / unterstützt wurde. Dort konnte man dann ganze Touren buchen, inklusive Bootsfahrt, Guide (wahlweise bewaffnet, ein Schuss 80 ETB = ca. 4 €) und Pferden!</p>
<p>Da ich noch nie wirklich geritten bin (saß als Kind lediglich einmal auf einem Pony), war ich wirklich aufgeregt und hatte Respekt vor dem Pferd (wobei die Pferde dort nicht so <a rel="lightbox[]" href="http://www.aykanb.de/wp-content/gallery/lake-wenchi/SDC10451.JPG"><img class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="http://www.aykanb.de/wp-content/gallery/lake-wenchi/thumbs/thumbs_SDC10451.JPG" alt="Caro und ich auf Pferden." /></a>groß wie die in Deutschland sind). Auf dem Rücken des Pferdes, anfangs noch vom Besitzer begleitet, schaute ich mich um und war von der Landschaft einfach nur beeindruckt.</p>
<p>Weil Bilder mehr als tausend Worte sagen: Hier geht es zur <a href="http://www.aykanb.de/fotos/?album=all&amp;gallery=8" target="_blank">Fotogallerie</a>.</p>
<p>Auf dem Rückweg bin ich dann vom Pferd gefallen. Es gibt auch keine richtigen Sattel, und der eine Bügel war kleiner als der andere Steigbügel, weshalb ich mich nicht richtig sicher fühlte. Außerdem gab der Besitzer dem Pferd ein Zeichen, dass es galoppieren sollte. Weil ich nicht darauf vorbereitet war und mich nicht richtig festgehalten hatte, stützte ich herunter und nahm den Sattel mit.</p>
<p><a rel="lightbox[]" href="http://www.aykanb.de/wp-content/gallery/lake-wenchi/SDC10481.JPG"><img class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="http://www.aykanb.de/wp-content/gallery/lake-wenchi/thumbs/thumbs_SDC10481.JPG" alt="Das ist Öko-Tourismus ^^" /></a>Der Weg war steinig, weshalb ich eine etwa vier Zentimeter große Schürfwunde am Arm hatte. Es tat zwar weh, aber ich finde dass es ein richtig schöner Ausflug war. Todmüde fuhren wir wieder zurück. Mit dem Busfahrer hatten wir uns geeinigt, dass wenn gar niemand zurück nach Addis fahren wollte, wir die Differenz zahlen würden.</p>
<h2>Odyssee am Busbahnhof &#8220;Terra&#8221;</h2>
<p>Der Minibus wurde aber schnell voll und es ging los. Unterwegs versuchte ich zu schlafen, was aber nicht wirklich klappte. Irgendwann (tatsächlich sollten es zwei Stunden sein) kamen wir dann an der Busstation &#8220;Terra&#8221;, in der Nähe vom Mercato an. Wir gingen davon aus, dass jeder von uns den regulären Preis zahlen sollte. Der Busfahrer wollte aber, dass wir doppelt so viel bezahlen, weil wohl kaum Personen eingestiegen wären.</p>
<p>In Ambo hatte er uns noch gesagt, dass er am Abend unbedingt nach Addis Abeba fahren möchte. Vielleicht wäre er ohnehin diese Strecke gefahren. Carolina und eine Freundin von ihr diskutierten mit dem Fahrer und dem Geldeinsammler. Er schloss uns von innen ein und verlangte plötzlich noch einmal mehr, weil wir schon so lange ständen. Wir verlangten, dass wir zur Polizei fahren und die Sache dort klären. Allerdings war der Fahrer damit nicht einverstanden.</p>
<p>So standen wir bestimmt zehn Minuten und es scharrten sich immer mehr Passanten um den Minibus. Einer öffnete von außen das Fenster, in diesem Moment dachte ich mir nichts dabei. Ich fragte ihn ob er denn einen police officer holen könnte, weil wir hier etwas zu klären hätten. Er starrte mich an und tat gar nichts. Es half auch nicht andere Menschen anzusprechen.</p>
<h2>Und mein Handy ist weg</h2>
<p>Da setzte ich mich einen Sitzplatz weiter, sodass ich in Ruhe telefonieren konnte. Weil ich die Nummer der Polizei nicht wusste, wählte ich die Notfallnummer der deutschen Botschaft. Plötzlich riss mir einer mein Handy aus der Hand (wohlgemerkt: ich saß im Minibus und der Platz direkt am Fenster war frei) und ist weggerannt. Meine Tasche gab ich Carolina, welche immer noch mit dem Fahrer diskutierte, und stieg aus dem Fenster um dem Dieb hinterherzurennen.</p>
<p>Einige hundert Meter weiter sah ich einen Schatten. &#8211; Nun wusste ich, mein Handy ist weg. Eine Kellnerin von einem Nahe gelegenen Café kam auch mich zu und sagte mir, dass es als Ausländer hier nachts sehr gefährlich sei (es war vielleicht zwischen 21 und 22 Uhr). Sie nahm mich am Arm und brachte mich vor den Eingang des Cafés. Ich erzählte ihr, dass wir einen Polizisten bräuchten, weil uns der Busfahrer nicht herauslassen möchte und wir uns verarscht fühlten.</p>
<p>Ein in zivil gekleideter Mann bot seine Hilfe an und sagte er sei Polizist. Also ging ich wieder die 50 m zurück und sah, dass Carolina und die Freundin vor dem Minibus standen. Weil ich immer noch so müde war, konnte ich gar nicht recht realisieren was passiert war. Ich wollte einfach nur nach Hause und ins Bett.</p>
<p>Die beiden wollten mit einem Minibus fahren, ich wollte eigentlich ein Taxi nehmen. Als wir auf die Uhr sahen, wussten wir, dass keine Minubusse mehr fahren. Nachdem wir ein kleines Stückchen gelaufen waren, kam ein bewaffneter (Maschinengewehr) Polizist (was hier gar nicht mal so unüblich ist!) der uns fragte was denn passiert sei.</p>
<p>Wir erzählten die Geschichte mit dem Minibusfahrer und mit meinem Handy, welches geklaut wurde. Er hatte wohl verstanden, dass wir den Fahrer bezichtigen, dass er mein Handy geklaut hat. &#8211; Was ja nicht stimmte. Immer wieder kamen Passanten und mischten sich ein. Einer bot an, dass er übersetzten könnte und brachte seine eigene Meinung wohl immer ein.</p>
<p>Also standen wir hier auch noch einmal zehn Minuten und mussten erklären, dass der Fahrer keine Schuld hat, die Auseinandersetzung mit ihm für uns gegessen ist und das mit meinem Handy erst einmal egal ist. Zudem sagten wir immer wieder, dass wir wirklich müde sind und nach Hause möchten. Kurze Zeit später kam dann der &#8220;Chefpolizist&#8221; (drei Sterne an den Schultern), dem wir auch noch einmal alles erzählen mussten.</p>
<p>Er wollte wohl den Fahrer mit auf die Wache nehmen lassen, wir erklärten vehement, dass er unschuldig sei und wir endlich nach Hause möchten. Nachdem der Oberpolizist seine Personalien aufgenommen hatte, wurde der Minibusfahrer beauftragt uns nach Hause zu fahren. Wir ließen ihn 100 m weiter fahren und stiegen dann in ein Taxi ein.</p>
<p>Zu Hause angekommen realisierte ich endlich, dass mein Handy weg ist. Ich war also von nun an nicht mehr erreichbar. Außerdem waren meine spontanen Biltzeinfälle, Notizen, Nachrichten, meine ganzen Kontakte und meine spontanen Bilder weg. Das ärgert mich immer noch am meisten. Meine neue SIM-Karte (mit der alten Nummer) bekomme ich hoffentlich am Montag.</p>
<p><strong>Merke</strong>: Mercato ist ein gefährlicher Ort. Beim ersten Mal wollte man mir mein Handy aus der Hosentasche klauen, was ich allerdings bemerkt hatte. Beim zweiten Mal hatten sie es geschafft.</p>
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		<title>12 Tage Kenia</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 17:49:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aykan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[kenia]]></category>
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		<category><![CDATA[nairobi]]></category>
		<category><![CDATA[urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[zwischenseminar]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom 29.12.09 bis zum 9.1.10 waren meine Mitbewohnerin Carolina und ich in Kenia (Den Flug hatten wir einen Tag vorher gebucht  ). Zuerst haben wir an der Küste, in Mombasa, Urlaub gemacht, verbrachten einige Tage in Nairobi und nahmen danach am Zwischenseminar, welches verpflichtend für unser Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) ist, teil.
Erster Eindruck
Als wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 29.12.09 bis zum 9.1.10 waren meine Mitbewohnerin Carolina und ich in Kenia (Den Flug hatten wir einen Tag vorher gebucht <img src='http://www.aykanb.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ). Zuerst haben wir an der Küste, in Mombasa, Urlaub gemacht, verbrachten einige Tage in Nairobi und nahmen danach am Zwischenseminar, welches verpflichtend für unser Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) ist, teil.</p>
<h2>Erster Eindruck</h2>
<p>Als wir gelandet sind, konnten wir gar nicht richtig glauben, dass wir noch in Afrika sind (&#8220;Wir waren regelrecht geflasht&#8221; &#8211; das trifft es wohl besser ^^). Der Flughafen ist relativ groß, die Straßen sind sehr gut ausgebaut, es gibt überall Geldautomaten, Wolkenkratzer wohin man schaut, drei (!!!, in Äthiopien gibt es nur einen staatlichen Anbieter) Mobilfunkanbieter, überdimensionierte Werbeplakate, Fast-Food Ketten &#8230;. zusammen mit dem Linksverkehr, kam ich mir fast wie in London vor.</p>
<p><a title="Noch mehr hohe Gebäude. Addis ist im Vergleich zu Nairobi ein Dorf." rel="lightbox[]" href="http://www.aykanb.de/wp-content/gallery/kenia/IMG_7411.jpeg"><img class="ngg-singlepic ngg-center  alignright" src="http://www.aykanb.de/wp-content/gallery/kenia/thumbs/thumbs_IMG_7411.jpeg" alt="IMG_7411" /></a>Weil wir noch kein Gefühl für die Währung (Kenianischer Schilling) hatten, tippte ich alles fleißig in meinen Handy-Währungsumrechner und war &#8211; wieder einmal &#8211; geschockt, wie teuer es doch ist. Weil wir keine Ahnung hatten wie man vom Flughafen ins City Center zu unserem Hostel kommt, nahmen wir ein Taxi. Für dieses haben wir umgerechnet 20 € bezahlt! &#8211; Für arme Freiwillige wie uns ein teures Vergnügen.  In der Stadt sollten wir dann leider auch nicht weniger bezhahlen.</p>
<p>Getränke (die fast alle von amerikanischen/europäischen Konzernen, wie Coca-Cola, Pepsi oder  Schweppes, stammen) sind auch vergleichsweise teuer. Zudem konnte ich nur ein einziges Mal Mineralwasser trinken (auch noch völlig überteuert.)</p>
<p>Nairobi und Mombasa (hierzu gleich mehr) sind sehr touristisch geprägt. Ich habe selten im Ausland so viele Deutsche_innen getroffen.</p>
<h2>Silvester am Strand in Mombasa</h2>
<p>Nach dem ersten Tag in Nairobi, sind wir am nächsten Tag in den Bus gestiegen und haben uns Richtung Ostküste an den Indischen Ozean bewegt. Nach ungefähr elf Stunden fahrt sind wir dann endlich angekommen. Das Wetter war richtig heiß. Es war sogar noch heißer als in Nairobi. &#8211; Vielleicht so 30 °C (in Addis hatten wir im Dezember wohl im Schnitt 20 °C).</p>
<p><a href="http://www.aykanb.de/wp-content/uploads/2010/01/IMG_7291.jpeg"><img class="size-medium wp-image-220  alignright" title="IMG_7291" src="http://www.aykanb.de/wp-content/plugins/autothumb/image.php?src=/wp-content/uploads/2010/01/IMG_7291-e1263406531269-225x300.jpg&amp;aoe=1&amp;q=100&amp;w=225&amp;h=300&amp;hash=48474d1c3db6f90e658cfc6e25fce4ae" alt="" /></a>Leider waren wir nicht die einzigen, die Silvester und Neujahr am Strand verbringen wollten, deswegen waren die Straßen leider etwas sehr voll. Wir haben dann noch einmal eine Ewigkeit gebraucht um von der Busstation zur Lodge zu kommen. Als wir dann in der Dunkelheit endlich angekommen sind, freute ich mich richtig. Es roch nach Salzmeer, es war angenehm warm und alles war einfach super.</p>
<p>Am nächsten Tag waren wir den ganzen Tag am tollen weißen Sandstrand, lagen unter Kokosnusspalmen (ich liebe Kokosnüsse&#8230;) und schwammen im türkisfarbenen Meer. Das einzige was gestört hat, war das Seegras.</p>
<p><a href="http://www.aykanb.de/wp-content/uploads/2010/01/IMG_7289.jpeg"><img class="size-medium wp-image-221 alignright" title="IMG_7289" src="http://www.aykanb.de/wp-content/plugins/autothumb/image.php?src=/wp-content/uploads/2010/01/IMG_7289-e1263406944286-225x300.jpg&amp;aoe=1&amp;q=100&amp;w=225&amp;h=300&amp;hash=3f4934c288df8a50b32f5ed67dfefcde" alt="" /></a>Mombasa ist zweigeteilt, zum einen in die Insel und in das Festland. Beide Teile werden durch Fähren zusammengebracht. An einem Tag haben wir uns die Altstadt angeschaut. Die Stadt haben Portugiesen, als sie auf dem Weg waren Indien auf dem Seeweg zu finden, errichtet, später kamen die Osmanen und dann / oder vorher die Briten.</p>
<h2>Zurück in Nairobi</h2>
<p>In der Hauptstadt Kenias haben wir mitten im City Center übernachtet. Wie es sich für eine Großstadt gehört, arbeitet man im Stadtzentrum, wohnt aber außerhalb. Hier sind wir auch mal Abends und Nachts zu Fuß langgegangen, obwohl man das auf gar keinen Fall machen sollte. &#8211; Das riet zumindest das Auswärtige Amt und mein Reiseführer. Naja so gefährlich war es ja dann doch nicht. &#8211; Trotzdem ist man schon vorsichtig und veruscht aufzupassen.</p>
<p><a title="Im Railway Museum. " rel="lightbox[]" href="http://www.aykanb.de/wp-content/gallery/kenia/IMG_7368.jpeg"><img class="ngg-singlepic ngg-none  alignright" src="http://www.aykanb.de/wp-content/gallery/kenia/thumbs/thumbs_IMG_7368.jpeg" alt="IMG_7368" /></a>Auf den zweiten Blick ist Nairobi aber auch nicht sehr viel anders als Addis Abeba. Dort gibt es Probleme mit der Wasserversorgung (in den günstigen Hotels hatten wir kaum Wasser, am Seminarort [hatte man Wassertanks und] sollte nur max. 5 min am Tag duschen und auf den Wasserverbrauch achten) außerdem gab es dort ebenfalls Stromausfälle und Bettlerinnen und Bettler gab es dort auch. Diese sind aber komischerweise am Tag kaum bis gar nicht sichtbar, dafür dann aber nachts.</p>
<p>So gesehen ist nur der äußere Anblick Nairobis anders als hier in Addis. Die anderen Städte sollen aber ganz anders als die beiden größten Städte Nairobi und Mombasa sein. (Addis ist auch sehr anders und im Landesschnitt teuer.) Hinter der Fassade gibt es aber dieselben Probleme wie beispielsweise Korruption und Armut, um nur zwei zu nennen.</p>
<p><a title="Beim Zwischenseminar waren wir an einem Tag in den Ngong Hilld wandern." rel="lightbox[]" href="http://www.aykanb.de/wp-content/gallery/kenia/IMG_7429.jpeg"><img class="ngg-singlepic ngg-none aligncenter" src="http://www.aykanb.de/wp-content/gallery/kenia/thumbs/thumbs_IMG_7429.jpeg" alt="IMG_7429" /></a>Es war aber eine schöne Zeit und interessant zu sehen, dass Afrika nicht gleich Afrika ist. Ich habe beschlossen in den Sommerferien eine kleine Ostafrika-Tour zu machen. Dabei möchte ich gerne Kenia, Tansania, Uganda und Ruanda sehen.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="http://www.aykanb.de/fotos/?album=all&amp;gallery=7">Noch mehr Fotos findest du hier in der Fotogallerie</a></p>
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		<title>In Kenia</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 16:48:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aykan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[kenia]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich weiss nicht ob ihr es schon mitbekommen habt, aber ich bin seit Dienstag in Kenia. Es ist hier sehr viel anders als in Äthiopien, aber irgendwie auch aufregend anders.
Im Moment habe ich nicht so viel Zeit zu schreiben, weil ich ja im Urlaub bin   und gleich mit Carolina ins Kino wollte. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="osm_error_msg"><p><strong style="color:red">[OSM-Plugin-Error]:If you define a marker, the width and height has to be defined as well!</strong></p></div><p>Ich weiss nicht ob ihr es schon mitbekommen habt, aber ich bin seit Dienstag in Kenia. Es ist hier sehr viel anders als in Äthiopien, aber irgendwie auch aufregend anders.</p>
<p>Im Moment habe ich nicht so viel Zeit zu schreiben, weil ich ja im Urlaub bin <img src='http://www.aykanb.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  und gleich mit Carolina ins Kino wollte. Ich lebe noch, wurde nicht erschossen und/oder ausgeraubt.</p>
<style type="text/css">#map_2 {padding: 0; margin: 0;}</style><div id="map_2" style="width:500px; height:350px; overflow:hidden; padding:0px;"><script type="text/javascript" src="http://www.openlayers.org/api/OpenLayers.js"></script><script type="text/javascript" src="http://www.openstreetmap.org/openlayers/OpenStreetMap.js"></script><script type="text/javascript">/* <![CDATA[ */jQuery(document).ready(function($) { map = new OpenLayers.Map ("map_2", {            controls:[              new OpenLayers.Control.Navigation(),              new OpenLayers.Control.PanZoom(),              new OpenLayers.Control.Attribution()              ],          maxExtent: new OpenLayers.Bounds(-20037508.34,-20037508.34,20037508.34,20037508.34),          maxResolution: 156543.0399,          numZoomLevels: 19,          units: "m",          projection: new OpenLayers.Projection("EPSG:900913"),           displayProjection: new OpenLayers.Projection("EPSG:4326")      } );var layerMapnik = new OpenLayers.Layer.OSM.Mapnik("Mapnik");var layerTah    = new OpenLayers.Layer.OSM.Osmarender("Osmarender");var layerCycle  = new OpenLayers.Layer.OSM.CycleMap("CycleMap");map.addLayers([layerMapnik, layerTah, layerCycle]);map.addControl(new OpenLayers.Control.LayerSwitcher());    function osm_getTileURL(bounds) {        var res = this.map.getResolution();        var x = Math.round((bounds.left - this.maxExtent.left) / (res * this.tileSize.w));        var y = Math.round((this.maxExtent.top - bounds.top) / (res * this.tileSize.h));        var z = this.map.getZoom();        var limit = Math.pow(2, z);        if (y < 0 || y >= limit) {            return OpenLayers.Util.getImagesLocation() + "404.png";        } else {            x = ((x % limit) + limit) % limit;            return this.url + z + "/" + x + "/" + y + "." + this.type;        }    }var lonLat = new OpenLayers.LonLat(38.344,-2.066).transform(map.displayProjection,  map.projection);map.setCenter (lonLat,7);var markers = new OpenLayers.Layer.Markers( "Marker" );map.addLayer(markers);var data = {};data.icon = new OpenLayers.Icon("http://www.aykanb.de/wp-content/plugins/osm/icons/marker_red.png",     new OpenLayers.Size(24,24),     new OpenLayers.Pixel(-12, -12));var ll = new OpenLayers.LonLat(36.905,-1.33).transform(map.displayProjection,  map.projection);     var feature = new OpenLayers.Feature(markers, ll, data);feature.closeBox = true;feature.popupClass = OpenLayers.Class(OpenLayers.Popup.FramedCloud, {minSize: new OpenLayers.Size(100,150) } );feature.data.popupContentHTML = "Ich bin gerade hier in der Hauptstadt Kenias. Rechts neben mir ist das Hilton Hotel Nairobi.";feature.data.overflow = "hidden";var marker = new OpenLayers.Marker(ll,data.icon.clone());marker.feature = feature;var markerClick = function(evt) {  if (this.popup == null) {    this.popup = this.createPopup(this.closeBox);    map.addPopup(this.popup);    this.popup.show();  }   else {    this.popup.toggle();  }  OpenLayers.Event.stop(evt);};marker.events.register("mousedown", feature, markerClick);markers.addMarker(marker);map.addPopup(feature.createPopup(feature.closeBox));});/* ]]&gt; */ </script></div>
<p>Fuer schnelle Infos checkt einfach meinen twitter- Feed. Liebe Gruesse Aykan. Zu Hause schreibe ich ausfuehlrlich was ich erlebt habe. Fliege am Freitag oder Samstag wieder zurueck.</p>
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		<title>Back in Addis</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 09:21:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aykan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
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		<description><![CDATA[Drei Worte zu meinem Urlaub in Bahir Dar: Einfach nur schön! Gestern Abend sind wir in Addis Ababa gelandet. Bahir Dar war traumhaft. Es ist klein, idyllisch, sehr grün, sehr warm, schön, hat noch mehr Natur zu bieten (ich habe eine Schlange gesehen &#8211; okay die gibts hier auch-, zwei Affen, noch viel mehr Vögel, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		H2 { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } -->Drei Worte zu meinem Urlaub in Bahir Dar: Einfach nur schön! Gestern Abend sind wir in Addis Ababa gelandet. Bahir Dar war traumhaft. Es ist klein, idyllisch, sehr grün, sehr warm, schön, hat noch mehr Natur zu bieten (ich habe eine Schlange gesehen &#8211; okay die <a href="../2009/09/schlange-im-haus/">gibts hier auch</a>-, zwei Affen, noch viel mehr Vögel, theoretisch hätte man Nilpferde sehen sollen), ist meiner Meinung nach gepflegter (es gibt Bürgersteige und gut asphaltierte Straßen) und gefällt mir einfach.</p>
<div id="attachment_127" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-127" title="IMG_6844" src="http://www.aykanb.de/wp-content/plugins/autothumb/image.php?src=/wp-content/uploads/2009/10/IMG_6844-300x225.jpg&amp;aoe=1&amp;q=100&amp;w=300&amp;h=225&amp;hash=0d8140140d4bf12fda28ae1c1410e5ee" alt="Das war unser Hotel (Ethio-Star Hotel)" /><p class="wp-caption-text">Das war unser Hotel (Ethio-Star Hotel)</p></div>
<p>Zudem ist es weniger international. Ich denke, dass dort weniger Europäer gibt (gut, an den Hauptsehenswürdigkeiten ist es vielleicht anders, aber in der Stadt selbst nicht unbedingt) und dass es einfach äthiopischer als Addis ist. Dafür gibt es dann wohl auch keinen Supermarkt bei dem man Schokolade aus der Schweiz und Milch aus Deutschland kaufen kann.</p>
<div id="attachment_111" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-111" title="IMG_6864" src="http://www.aykanb.de/wp-content/plugins/autothumb/image.php?src=/wp-content/uploads/2009/10/IMG_6864-300x225.jpg&amp;aoe=1&amp;q=100&amp;w=300&amp;h=225&amp;hash=fa8d87e191b5c8e615bef281766ab14e" alt="Sonnenuntergang am Tana See" /><p class="wp-caption-text">Sonnenuntergang am Tana See</p></div>
<p>Ein wenig Angst hatte ich vor Malaria und den Moskitos, von denen einige die Malaria Erreger in sich tragen und Menschen anstecken. Deswegen habe ich mich immer total eingesprüht, immer längere Sachen (Socken hochziehen, lange Hose, langärmige Hemden) getragen und unter einem Moskitonetz geschlafen. Ich wurde wohl auch kein einziges Mal gestochen. Nur heute kurz nach dem Aufstehen, habe ich eine Mücke gehört. Ich hoffe mal nicht, dass ich sie aus Bahir Dar mitgebracht habe und mich hier habe stechen lassen (in Addis besteht aufgrund der Höhe keine Malaria Gefahr).</p>
<h2>Die blauen Nilwasserfälle</h2>
<p>Gleich am ersten Tag (Montag) haben wir uns die Nilwasserfälle angeschaut. Dazu sind sind wir morgens in einen Bus gestiegen &#8211; alleine das war schon ein Erlebnis. Der Reihe nach kommen diverse Bettler, sagen was auf amharisch und gehen durch die Reihen und sammeln Geld ein.</p>
<p>Ich war total erschrocken, als ein Mann den Bus betrat und auf einmal seine Hose auszog! Seine Hoden waren total angeschwollen und vermutlich brauchte er eine Operation. So ist er mit heruntergezogener Hose durch den Bus gezogen und hat Geld dafür bekommen. Zum Schluss wurden dann einzelne Leute von einem Priester mit seinem Kreuz gesegnet.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<div id="attachment_113" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-113" title="IMG_6511" src="http://www.aykanb.de/wp-content/plugins/autothumb/image.php?src=/wp-content/uploads/2009/10/IMG_6511-300x225.jpg&amp;aoe=1&amp;q=100&amp;w=300&amp;h=225&amp;hash=06f3839ae91e08fca40f3208b7a34409" alt="Atemberaubend" /><p class="wp-caption-text">Atemberaubend</p></div>
<div id="attachment_112" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-112" title="IMG_6554" src="http://www.aykanb.de/wp-content/plugins/autothumb/image.php?src=/wp-content/uploads/2009/10/IMG_6554-300x225.jpg&amp;aoe=1&amp;q=100&amp;w=300&amp;h=225&amp;hash=832f7fb1169bc89d1c43feae0de2497f" alt="Das bin ich" /><p class="wp-caption-text">Das bin ich</p></div>
<div id="attachment_116" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-116" title="IMG_6539" src="http://www.aykanb.de/wp-content/plugins/autothumb/image.php?src=/wp-content/uploads/2009/10/IMG_6539-300x225.jpg&amp;aoe=1&amp;q=100&amp;w=300&amp;h=225&amp;hash=2a2f56315db29aa19b69a507f1877e01" alt="Das ist Afrika" /><p class="wp-caption-text">So viel Natur gibt&#39;s nur in Afrika.</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Busfahrt an sich war, zwar weniger angenehm, weil die Straße nicht befestigt war, es nach Schweiß roch und es zu eng war, aber ich fand es schön, dass ich mal das Land, außerhalb der Großstadt sehen konnte. Ich hatte mir ganz Äthiopien eigentlich so grau und eintönig wie Addis vorgestellt, dem ist wohl aber überhaupt nicht so. Man konnte einfache Leute sehen, die in Blechhütten leben, ihre Felder bestellen und Kinder die auf Misthaufen spielen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Da habe ich festgestellt, wie wenig ich mein Gastland eigentlich kenne. Aber ich bin ja auch noch bis Ende August nächsten Jahres hier und habe unter Anderem während der Sommerferien lange die Möglichkeit alles zu erkunden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die anschließende Wanderung zu den Wasserfällen war auch sehr schön. Unterwegs habe ich sogar einen Affen in freier Wildbahn gesehen! Die Aussicht war unbeschreiblich. &#8211; Weil Bilder mehr als tausend Worte sagen ist hier eine kleine Bildergallerie:</p>
<h2>Inselklöster</h2>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Am nächsten Tag sind wir mit einem Motorboot zu insgesamt drei Inseln gefahren. Diese waren auch sehr schön und beeindruckend. Teilweise kam man sich so wie im Urwald vor. Auf diesen Inseln sind wir dann auch noch einmal ein wenig gewandert und haben uns die einzelnen Klöster angeschaut. Das erste war mit bunten Bildern aus der Bibel bemalt. Die zweite Insel durften nur Männer betreten (warum auch immer). Leider wurde das Kloster hier renoviert und man konnte sie deshalb nicht betreten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<div id="attachment_121" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-121" title="IMG_6611" src="http://www.aykanb.de/wp-content/plugins/autothumb/image.php?src=/wp-content/uploads/2009/10/IMG_6611-300x225.jpg&amp;aoe=1&amp;q=100&amp;w=300&amp;h=225&amp;hash=8c12bc9e60c03555f13fac5e7f7fd637" alt="Mit dem rechten Boot sind wir von Insel zu Insel gefahren" /><p class="wp-caption-text">Mit dem rechten Boot sind wir von Insel zu Insel gefahren</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Tier- und Pflanzenwelt auf den Inseln war der Hammer: Ich habe Bananen-Stauden, Avocado-Palmen und Kaffee-Sträucher gesehen. In ganz Äthiopien gibt es viele tolle bunte Vögel: Pelikane, blau-violette, ganz große und kleine Vögel. &#8211; Nicht so einfarbig wie die deutschen Vögel. Ach ja, es gibt übrigens auch Tauben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<div id="attachment_118" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-118" title="IMG_6595" src="http://www.aykanb.de/wp-content/plugins/autothumb/image.php?src=/wp-content/uploads/2009/10/IMG_6595-225x300.jpg&amp;aoe=1&amp;q=100&amp;w=225&amp;h=300&amp;hash=ae3c858420cd8b13085a896ecc089d3f" alt="Schöne Wandmalereien" /><p class="wp-caption-text">Schöne Wandmalereien</p></div>
<div id="attachment_119" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-119" title="IMG_6599" src="http://www.aykanb.de/wp-content/plugins/autothumb/image.php?src=/wp-content/uploads/2009/10/IMG_6599-300x225.jpg&amp;aoe=1&amp;q=100&amp;w=300&amp;h=225&amp;hash=d1a77eb345d46d309f49f45c93041f1d" alt="Biblische Geschichten: Arche Noah" /><p class="wp-caption-text">Biblische Geschichten: Arche Noah</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Am Nachmittag haben wir das Tana-Hotel für uns entdeckt. Dies ist ein staatliches Hotel, was mit dem Hilton vergleichbar ist (nur halt nicht international). Das Essen ist hier &#8211; übrigens wie in der ganzen Stadt &#8211; spottbillig. Noch billiger als in Addis. Wir haben dort oft zu Mittag gegessen und haben für eine Vorspeise (wahlweise: Suppe / Salat), Hauptspeise (Fisch / Nudeln), Nachtisch (Orange / Banane) und Kaffee oder Tee nur 40 Birr (2,20 €) bezahlt. Dazu die tolle Aussicht direkt am Tana See und die Vogel-Geräusch-Kulisse.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ich habe wohl noch nie in meinem Leben so viele frische Säfte (vor Allem Ananas-Saft) getrunken und so viel Fisch gegessen. Am Donnerstag hatte ich sogar fangfrischen Fisch auf dem Teller. Total lecker!</p>
<h2>Fahrradtour und Regierungspalast</h2>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Am Mittwoch haben wir uns Fahrräder ausgeliehen (die dort sehr verbreitet sind: man kommt sich fast wie in (Bünde) Holland oder Münster vor) und wollten zum Regierungspalast vom letzten Kaiser Haile Selasse fahren. Allerdings hatten wir uns erst verfahren (ist das wohl ausgeschildert? -natürlich nicht). Nach einiger Zeit habe wir es dann doch gefunden. Wir sind durch Tef-Felder (Getreide welches hier sehr verbreitet ist und man für die Nationalspeise Injera braucht) gefahren, haben die Natur genossen und haben so das Land erkundet.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<div id="attachment_122" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-122" title="IMG_6740" src="http://www.aykanb.de/wp-content/plugins/autothumb/image.php?src=/wp-content/uploads/2009/10/IMG_6740-300x225.jpg&amp;aoe=1&amp;q=100&amp;w=300&amp;h=225&amp;hash=960a67878000960e49726f91880b42ad" alt="Unterwegs" /><p class="wp-caption-text">Unterwegs mit dem Fahrrad</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Nach gefühlten tausend Stunden (wir brauchten bestimmt 2-3 Stunden für den Hinweg) sind wir dann endlich angekommen. Leider konnte man den Palast nicht besichtigen, weil dieser für den Urlaub des Premierminister vorbehalten ist. &#8211; Das sagte uns der Wärter mit einer Kalaschnikov in der Hand. &#8211; Auch total normal für Äthiopien.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ein Junge sagte, dass man hinter dem Palast Hippos, also Nilpferde sehen könnte. Diese wollten wir natürlich unbedingt sehen und haben uns ins Gras gesetzt und gewartet. Aber leider haben wir in den vier Tagen keinen einzigen gesehen. &#8211; Schade.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Am Abend waren wir dann in einem abgefahrenen Café an der Nilnbrücke. Dort konnte man seinen Kaffee in einem Baumhaus trinken, oder in einem kleinen Häuschen auf dem Nil. Dort hätte man wohl auch Nilpferde beim Grasen sehen sollen.  &#8211; Wir hatten aber wohl einfach ein wenig Pech.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<div id="attachment_123" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-123" title="IMG_6809" src="http://www.aykanb.de/wp-content/plugins/autothumb/image.php?src=/wp-content/uploads/2009/10/IMG_6809-300x225.jpg&amp;aoe=1&amp;q=100&amp;w=300&amp;h=225&amp;hash=6e2996e831d7fc1360810d029ee5c6c9" alt="Wackelig aber von hier aus hat man einen guten Blick auf den Nil" /><p class="wp-caption-text">Wackelig aber von hier aus hat man einen guten Blick auf den Nil</p></div>
<h2>Chillen und sonnen</h2>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Weil es in Bahir Dar so warm ist, habe ich am ersten Tag einen kleinen Sonnenbrand auf der Nase bekommen. Die Sonne mussten wir natürlich nutzen und wollten eigentlich im Schwimmbad eines Hotel schwimmen, aber keines der Hotels hatte Wasser in ihren Swimming-Pools. So sind wir wieder zum Tana Hotel gegangen und haben dort Säfte, Kaffee mit Milch (mein Getränk müsste sich eigentlich &#8220;Milch mit ein wenig Espresso&#8221; nennen) und Wasser getrunken. Außerdem haben wir gespielt, gelesen und faul auf unserer Haut gelegen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<div id="attachment_124" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-124" title="IMG_6700" src="http://www.aykanb.de/wp-content/plugins/autothumb/image.php?src=/wp-content/uploads/2009/10/IMG_6700-300x225.jpg&amp;aoe=1&amp;q=100&amp;w=300&amp;h=225&amp;hash=e665608821118ae3353ed1bc9b2c98c1" alt="Am Tana Hotel mit direktem Blick auf den gröten See Äthiopiens" /><p class="wp-caption-text">Am Tana Hotel mit direktem Blick auf den gröten See Äthiopiens</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Der Urlaub war richtig erholsam und hat mir gut gefallen. Aber ab Montag geht es wieder mit der Arbeit los und gleich muss ich mal mit Jonathan telefonieren ob er die Aufgaben alle erledigt hat. Ansonsten heißt es: Unterricht vorbereiten <img src='http://www.aykanb.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ich hoffe, dass ihr auch grad ne schöne Zeit hattet oder habt. Nehmt euch sonst einfach wie ich ein paar Tage frei, schnappt eure Freunde und/oder Arbeitskollegen und fahrt weg.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<div id="attachment_126" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-126" title="IMG_6683" src="http://www.aykanb.de/wp-content/plugins/autothumb/image.php?src=/wp-content/uploads/2009/10/IMG_6683-300x225.jpg&amp;aoe=1&amp;q=100&amp;w=300&amp;h=225&amp;hash=b861a42f3788ebcc86732584d5121bc3" alt="Lesen unterm Haum" /><p class="wp-caption-text">Lesen unterm Baum</p></div>
<p>Noch mehr Fotos gibt es <a href="http://www.aykanb.de/fotos/?album=all&amp;gallery=4">hier in der Fotogallerie</a>, oder direkt in der Flash-Slideshow:</p>
[[Zeige als Diashow]]
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