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	<description>aykanb@äthiopien ... ein Jahr in Ostafrika</description>
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		<title>Mund auf, Geldhahn zu</title>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 19:44:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aykan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein wie ich finde sehr guter Artikel, bzw. Kommentar, zu den Wahlen hier in Äthiopien:

Diesmal hatte die Demokratie gar nicht erst den Hauch einer Chance &#8211; von Marc Engelhardt
Vor fünf Jahren hätte beinahe die Demokratie in Äthiopien Einzug gehalten. Den Überraschungserfolg der Opposition konnte die Regierung von Äthiopiens Premier Meles Zenawi damals nur niederschlagen, indem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein wie ich finde sehr guter Artikel, bzw. Kommentar, zu den Wahlen hier in Äthiopien:</p>
<blockquote>
<h2>Diesmal hatte die Demokratie gar nicht erst den Hauch einer Chance &#8211; von Marc Engelhardt</h2>
<p>Vor fünf Jahren hätte beinahe die Demokratie in Äthiopien Einzug gehalten. Den Überraschungserfolg der Opposition konnte die Regierung von Äthiopiens Premier Meles Zenawi damals nur niederschlagen, indem Sicherheitskräfte fast 200 Oppositionsanhänger erschossen und hunderte weitere auf Lastwagen in Lager abtransportierten.</p></blockquote>
<p><a href="http://derstandard.at/1271377540502/Wahlen-in-Aethiopien-Mund-auf-Geldhahn-zu">(hier weiterlesen)</a> [Der Standard, vom 27. Mai 2010]</p>
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		<title>Ereignisreiche Wochen</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 15:26:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aykan</dc:creator>
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Arbeit
Seitdem ich das letzte Mal geschrieben habe, ist einiges passiert: seit zwei Wochen arbeite ich wieder. Die Arbeit verrichte ich immer lieber. Ich merke, dass ich kompetenter werde und ich mit den Kindern besser umgehen kann. Zudem ist unsere Gruppe in einen größeren Raum gezogen, wo wir jetzt noch mehr Platz haben. Die Wände sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<h2>Arbeit</h2>
<p>Seitdem ich das letzte Mal geschrieben habe, ist einiges passiert: seit zwei Wochen arbeite ich wieder. Die Arbeit verrichte ich immer lieber. Ich merke, dass ich kompetenter werde und ich mit den Kindern besser umgehen kann. Zudem ist unsere Gruppe in einen größeren Raum gezogen, wo wir jetzt noch mehr Platz haben. Die Wände sind noch relativ kahl, das wird sich aber in den nächster Zeit sicherlich ändern, wenn die Kinder wieder tolle Bilder malen.</p>
<h2>Ethiopian Airlines in den Medien</h2>
<p>Letzte Woche fing sehr chaotisch an. Montag früh erzählte mein Mitbewohner Arne mir, dass ein Flugzeug der Ethiopian Airlines in der Nacht abgestützt sei. Ethiopian Airlines ist eine der größten und gleichzeitig modernsten Airlines Afrikas. &#8211; Mit dieser Fluggesellschaft bin ich auch hierher geflogen. Der erste Gedanke war, dass hoffentlich keines der Piloten-Papas aus dem Kindergarten getötet worden war. Im Kindergarten arbeiten viele (ich glaube es waren fünf) Papas als Piloten. Ich glaube, dass über dieses Thema in den Medien hinreichend informiert wurde.</p>
<h2>Traurige Woche</h2>
<p>Gegen Mittag erfuhr ich dann auch noch, dass die anderthalb-jährige Tochter meiner jungen äthiopischen Kollegin verstorben sei. Deswegen besuchte ich sie nach der Arbeit. Bei äthiopischen Beerdigungen (zu der ich leider nicht konnte) und Trauerfeiern wird sehr viel mehr geweint als bei uns (Deutschen) (türkische Trauerfeiern sind so ähnlich wie die hier). Sie tat mir richtig Leid und ich wusste nicht recht mit der Thematik Tod umzugehen.</p>
<p>Letzten Donnerstag haben wir sie wieder besucht und es ging ihr deutlich besser. Sie hat sogar einmal geschmunzelt. Sie hat auch gesagt, dass sie am Montag gerne wieder arbeiten möchte. Sie ist eine starke Frau und eine nette Kollegin und ich wünsche ihr alles Gute.</p>
<h2>Pädagogische Theorie</h2>
<p>Weil Psychologie mein Leistungskurs war, kenne ich mich in diesem Feld relativ gut aus. In der Pädagogik hatte ich allerdings keine Vorerfahrungen und habe vieles einfach in der Praxis erlernt. Mich interessiert allerdings auch die Theorie, die dahinter steckt. Deswegen habe ich angefangen mir im Selbststudium einige Theorien und Modelle anzueignen. Für den Studiengang Soziale Arbeit wird das sicherlich von Vorteil sein. Außerdem verfüge ich dann über entsprechende Praxiserfahrung. Ich könnte mir sogar ernsthaft vorstellen, in einem Kindergarten zu arbeiten (wenn die Bezahlung nur ein wenig besser wäre).</p>
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