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	<title>a@ä &#187; kindergarten</title>
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	<description>aykanb@äthiopien ... ein Jahr in Ostafrika</description>
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		<title>Home &#8211; sweet home</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Sep 2009 09:01:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aykan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Addis Abeba]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute ist mein neunter Tag hier in Addis Abeba, der Hauptstadt Äthiopiens. In letzter Zeit ist viel passiert: Zum einen habe ich mit meiner Arbeit im Kindergarten der Deutschen Botschaftsschule begonnen und zum anderen wohne ich seit gestern nicht mehr im Hotel, sondern in einem Haus.
Seit Montag arbeite ich ja bekanntlich im Kindergarten. Die Arbeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist mein neunter Tag hier in Addis Abeba, der Hauptstadt Äthiopiens. In letzter Zeit ist viel passiert: Zum einen habe ich mit meiner Arbeit im Kindergarten der Deutschen Botschaftsschule begonnen und zum anderen wohne ich seit gestern nicht mehr im Hotel, sondern in einem Haus.</p>
<p>Seit Montag arbeite ich ja bekanntlich im Kindergarten. Die Arbeit dort ist anstrengend, weil die Kinder immer etwas von einem wollen (was ja auch verständlich ist). Es heißt dann immer &#8220;Aykan hier &#8230;. Aykan da&#8221;. Lustig ist es wenn eines der Kinder zu einem anderen &#8220;Baby&#8221; sagt. Dann fühlt sich das Kind verletzt und kommt zu einem der Erzieher oder eben zu mir angelaufen.</p>
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<p>Ich besitze auch noch nicht so eine große Autorität, so dass die Kinder immer gleich das machen was ich sage. Aber dennoch ist die Arbeit (meist von 8 Uhr bis 16 Uhr) interessant und es ist teilweise auch echt lustig, wenn man sich mal anhört worüber sich die Kinder unterhalten. Spaß macht es mir die Kinder zu ermuntern, zu loben oder einfach mal mit ihnen zu sprechen. Eine Hand voll Kinder von unserer Gruppe (ca. 20 Kinder) hat keine ausreichenden Deutschkenntnisse. Diese müssen dann intensiv gefördert werden.</p>
<p>Als ich dann immer nach Hause kam, war ich oft bereits müde und fertig, weil ich es nicht mehr gewohnt bin acht Stunden zu arbeiten. Bei McDonald&#8217;s hatte ich dann ja immer noch eine halbe Stunde Pause, die ich hier nicht immer einhalten kann.</p>
<p>So und gestern sind wir dann umgezogen. Freitag morgens gegen 6 Uhr habe ich dann meine Koffer gepackt. Hierfür habe ich ein wenig mehr als eine Stunde gebraucht. Ich hatte einfach so viel zum einpacken. Dazu kam noch ein Eimer, den ich mir zum Wäsche waschen gekauft hatten, den ich ebenfalls mit Dingen von mir vollpackte, mein Rucksack, mit meinen elektronischen Geräten, und eine Umägetasche, mit Obst und Gemüse, Kleiderbügeln und anderen Kleinigkeiten.</p>
<p>Die Kindergartenleiterin, meine Betreuerin, hatte für uns ein möbliertes Haus gefunden. Mit unserem Gepäck sind wir dann gestern von unserem Hotel aus mit einem Taxi zur Schule gefahren. Ich hatte meine Sachen in der Küche und im Büro abgestellt.</p>
<p>Glücklicherweise musste ich nicht bis 16 Uhr arbeiten, sondern nur bis 13:30 Uhr. Dann sind wir nämlich mit dem Jeep meiner Mentorin zum Stadtteil Bole gefahren und sind in das Haus eingezogen. Den Vertrag den wir von den Vermietern (ältere Dame, geschätzt 60 Jahre alt) bekommen haben, haben wir ergänzt und ein wenig umformuliert, weil viele wichtige Dinge einfach nicht drinstanden. Nach einer halben Stunde, in der die Enkelin der Großmutter den Vertrag erklärte, unterschrieben wir dann den Vertrag.</p>
<p>Wir bedankten uns bei der Kindergartenleiterin und ihrem Mann für die Mühe und verabschiedeten uns von beiden. Als die beiden weg waren und wir beginnen wollten, unsere Kleidung einzuräumen, kamen dann noch einmal die Vermieter. Diese wollten die erste Monatsmiete (5.000 ETB = 275 €) bereits jetzt erhalten, laut Mietvertrag hätten sie diese Summe aber erst in einem Monat bekommen.</p>
<p>Weil die erste Monatsmiete erst am Montag anfällt und dann immer am 20. eines jeden Monats, hätten wir für drei Tage anteilig 300 ETB (17€) zahlen müssen. Der alten Oma war das aber zu wenig und deswegen sollten wir noch einmal 200 ETB (11€) dazubezahlen.</p>
<p>Die ersten Erfahrungen waren also nicht unbedingt guter Natur. Ich bin ja mal gespannt wie sich das ganze entwickelt und wie es weitergeht. Heute muss ich deswegen noch einmal unbedingt zur Bank und muss dort Geld abheben.</p>
<p>Naja sonst geht es mir recht gut. Das Essen ist immer richtig lecker. Ich war die letzten Tage ausschließlich in Restaurants essen. Hier bekommt man &#8211; in einem guten Restaurant &#8211; bereits für umgerechnet 3 € eine leckere Pizza und etwas zu trinken. Es geht auch noch günstiger. Auf jeden Fall kostet hier das Essen fast gar nichts. Wenn Arne gleich aufgestanden ist, können wir dann zum ersten Mal richtig Deutsch frühstücken. Dafür waren wir gestern auch einkaufen und haben 32 € für eine Wolldecke, für Bettbezug, eine Gaslampe, Spülmittel, Schwämme, Wurst, Bananen, Käse, Marmelade, Toilettenpapier und solche Sachen ausgegeben.</p>
<p>Das Klopapier ist hier wohl ein Luxusartikel. Jede Rolle wird hier einzeln verpackt und kostet umgerechnet 0,33€/ Rolle. In Deutschland gibt es doch immer diese Big-Packs mit mindestens 8 Rollen, die nicht mehr als 2-3 € kosten. Vermutlich nur die Ausländer dieses kaufen und es deswegen nicht in den großen Mengen produziert wird.</p>
<p>Das mit dem Internet ist so eine Sache. Verbreitet sind hier nur Modemverbindungen, die mit DSL nicht mithalten können. Außerdem muss ich jedesmal in ein Internetcafé um meine Emails abzuschicken. Theoretisch könnte ich dies auch in der Schule tun, allerdings hätte ich da nicht immer so lange Zeit, weil ich ja oft  bis 16 Uhr arbeiten bin und im Lehrerzimmer nicht mehr so viele Kollegen_innen sind.</p>
<p>Vielleicht kaufe ich mir einen Surfstick, mit dem ich &#8211; wie in Deutschland &#8211; mit meinem Handy und Notebook mobil ins Internet kann. Da muss ich mich aber erst einmal über die Kosten informieren. Also entschuldigt bitte, wenn ich mich nicht jeden Tag melde.</p>
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		<title>Erster Tag im Kindergarten</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 15:21:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aykan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[kindergarten]]></category>
		<category><![CDATA[Regen]]></category>

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		<description><![CDATA[So, heute war mein erster Tag im Kindergarten der Deutschen Botschaftsschule. Ich fand ihn zwar anstrengend, es hat mir aber unheimlich Spass gemacht.  Der Tag fing ziemlich stressig an. Weil ich meine Handy-Uhr nicht vorgestellt hatte, wachte ich gegen 6 Uhr deutscher Zeit auf. Hier war es dann also schon 7 Uhr. (Jetzt sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, heute war mein erster Tag im Kindergarten der Deutschen Botschaftsschule. Ich fand ihn zwar anstrengend, es hat mir aber unheimlich Spass gemacht.  Der Tag fing ziemlich stressig an. Weil ich meine Handy-Uhr nicht vorgestellt hatte, wachte ich gegen 6 Uhr deutscher Zeit auf. Hier war es dann also schon 7 Uhr. (Jetzt sind alle meine Uhren vorgestellt^^)</p>
<p>Eigentlich hatte ich geplant, dass ich rund zwei Stunden haette, mich in Ruhe fertig zu machen (duschen, anziehen und fruehstuecken), aber so hatte ich nur wenige Minuten Zeit. Das Duschwasser war auch nicht wirklich warm, sodass ich mich mit relativ kaltem Wasser waschen musste.</p>
<p>Ohne was gefruehstuckt zu haben, verliess ich dann 20 Minuten vor acht mein Hotel und kaufte mir unterwegs Kekse. Im Kindergarten angekommen, wurde ich &#8211; wie immer &#8211; freundlich begruesst und stellte mich noch einmal meinen Kollegen_innen vor. Diese waren froh, dass ich fruehzeitig angekommen bin.</p>
<p>In der Vorschulgruppe machte ich mich dann mit den neuen Regeln bekannt (waehrend des Essens darf zum Beispiel nicht gesprochen werden). Die Kinder waren alle nett und schienen mich zu moegen. Gegen Mittag wollten dann alle Kinder mit mir spielen, was natuerlich nicht moeglich war.</p>
<p>Der Umgang mit einem Kind empfand ich als schwierig, weil er immer Aufmerksamkeit benoetigte und ansonsten stoerte. Ein anderer Junge fragte mich gefuehlte tausend Mal nach meinem Namen, weil er sich diesen einfach nicht merken konnte.</p>
<p>Als ich dann um 16 Uhr Feierabend hatte, war ich froh, dass ich es geschafft hatte. Denn es ist schon anstrengend, den Laerm der Kinder auszuhalten und immer alle bei Laune zu halten. Es hat mir aber auch Spass gemacht und ich musste schmunzeln als mir ein Kind erzaehlte, dass er mich zu seinem Geburtstag einladen moechte und seinen Hund, denn er zu diesem Anlass bekommt, Aykan nennen moechte. &#8211; Was fuer eine Ehre <img src='http://www.aykanb.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ausserdem hat es heute zum ersten Mal geregnet. Wir sind ja eigentlich noch in der Regenzeit, aber seit ich hier bin, habe ich keinen richtigen Regen erlebt. Okay, heute hat es auch noch nicht geschuettet, ich bin aber ein wenig nass geworden. Ausserdem ist meine Haut geroetet, weil die Sonne hier so intensiv ist. Meine Nase ich auch schon rot, und ich habe einen kleinen Sonnenbrand.</p>
<p>Ansonsten geht es mir gut.</p>
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